Am Donnerstag, den 8. Januar trafen wir uns in Calberlah vor der Kirche. Alle waren erleichtert, als der Bus trotz der besonderen Wetterbedingungen pünktlich um 15.00 Uhr kam. Die Spannung und Vorfreude auf die nächsten Tage war deutlich zu spüren und auch ich wusste nicht ganz, was mich in meiner neuen Rolle als Teamende erwartet.
Nach einer ruhigen Fahrt kamen wir in Verden (Aller) an und bekamen erst einmal etwas Zeit, um unsere Betten zu beziehen, bevor es zum stärkenden Abendessen ging. Den restlichen Abend lernten wir uns alle durch tolle Spiele kennen. Um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen feierten wir, wie auch die folgenden Abende, eine gemütliche Abendandacht mit Abendmahl und einer Vorstellung der Perlen des Glaubens. Sie sollten uns die nächsten Abende immer wieder begegnen und mit unserer Position in der Welt vertraut machen.
Am nächsten Morgen wurden die Konfis, wie auch die folgenden Tage, von den Teamenden geweckt. Auch wenn viele beim Frühstück noch sehr verschlafen waren, kam die Energie bei der Auswahl des Themas für den Vorstellungsgottesdienst schnell wieder. Arbeitsphasen in Kleingruppen und Besprechungen im Plenum wechselten sich ab.
Am Abend war noch genug Lust vorhanden, anstatt des vorgeschlagenen Filmeabends, Werwolf miteinander zu spielen. Nach der Abendandacht gingen dann alle ziemlich erschöpft ins Bett, begleitet von der Frage, wann wohl am nächsten Morgen geweckt werden würde.
Der letzte komplette Tag in Verden (Aller) startete genauso verschlafen wie der vorherige. Nach dem Frühstück arbeiteten wir kurz noch am Feinschliff des Vorstellungsgottesdienstes und beschäftigen uns anschließend mit dem Finden und Auswählen der Konfirmationssprüche. Die Konfis bekamen viel Zeit und Unterstützung, um den perfekten Spruch zu finden. Er sollte immerhin gut zu ihnen passen, schließlich begleitetet er sie ein Leben lang.
Zudem erfuhren die Konfis mehr über die Bedeutung der Taufe und Konfimation, währenddessen die Teamenden ein Spiel vorbereiteten. Es belebte die Stimmung sehr, weil jedes Team gewinnen wollte. Da wurde es auch schon mal lauter und hektischer - bei Schnee und Eis draußen jedoch genau das Richtige.
Am Sonntagmorgen war Packen angesagt. Nach dem Frühstück wurde durchgefegt und dann waren wir startklar, nur der Bus war noch nicht da. Wir vertrieben uns also die Zeit durch Gespräche, Musik und dem ständigen aus dem Fenster schauen.Nach kurzer Zeit stand er dann auf dem Hof, wir luden unser Gepäck ein, suchten unsere Plätze und waren nun bereit für die Heimfahrt und viele auch für ihr schönes kuscheliges Bett, denn so ein Erlebnis kann zwar anstrengend sein, aber auch unvergesslich und reich an Erinnerungen und Erfahrungen.