Was ist die Landessynode?
Die Landessynode ist eines der fünf Verfassungsorgane der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Sie ist so etwas wie das „Parlament“ der Landeskirche. Alle sechs Jahre wird neu gewählt. 66 von den 79 Mitgliedern werden von den wahlberechtigten Mitgliedern der Kirchenvorstände, der Kirchenkreissynoden und den Pfarrpersonen der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gewählt; die weiteren werden berufen.
Zweimal im Jahr treffen sich die Synodalen für drei bis vier Tage. Sie beraten Gesetze und beschließen sie. Sie verwalten das Budget der Landeskirche und wirken außerdem an der Bildung anderer kirchenleitender Organe mit. So wählen sie u.a. den Landesbischof oder die Landesbischöfin. Die Auswirkungen der synodalen Arbeit sind vor Ort greifbar. Ein gutes Beispiel: Das gerade gestartete Projekt der Kirchenpost. Es wurde von der Synode beschlossen und mit einer langfristigen Finanzierung ausgestattet, um den Gemeinden eine intensivere Kommunikation mit ihren Mitgliedern zu ermöglichen.
In der Synode wird nicht nur über Finanzen und Strukturen gesprochen. Es geht auch darum, wie Kirche in Zukunft gestaltet werden soll: Welche Schwerpunkte setzen wir? Wie können wir Menschen in den Gemeinden erreichen? Und welche Antworten geben wir auf die Herausforderungen unserer Zeit? Die Synode ist damit ein Ort, an dem Tradition und Erneuerung zusammenfinden und an dem Weichen für die kommenden Jahre gestellt werden.